Didim Reiseführer
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Eine der beeindruckendsten Stätten der antiken Plätze in der West-Türkei ist unzweifelhaft Didyma. Von dem wegen seines Orakels berühmten, riesigen Apollotempels stehen nur noch zwei von ursprünglich 120 Säulen, doch die übrigen Marmorstumpen vermitteln eine Ahnung von den ursprünglichen Dimensionen. Und auch das große ...Mehr
Portal, die kellerdunklen Rampengänge, ein gigantisches Medusenhaupt und einige wiederaufgerichtete Säulen vermitteln eindrucksvoll genug die Atmosphäre des einstigen Orakelorts.
Man nahm damals beachtliche Reisen auf sich, um das
Orakel bezüglich Hochzeiten, Geschäftsunternehmungen, sowie Militäreinsätzen zu konsultieren. Als die Perser 494 v.Chr. Milet zerstörten, verschonten sie auch den Tempel in Didyma nicht. Die Wiederaufbau-Arbeiten wurden unter Alexander dem Großen begonnen (dessen entscheidender Sieg über die Perser 331 v.Chr. in Gaugamela vom Didyma Orakel vorausgesagt wurde), kamen jedoch nie zum Abschluß.
Der folgenden beiden Abschnitte sind aus: "Das Geheimnis der Orakel" v. Philipp Vandenberg"
erschienen als Taschenbuch bei Bastei-Lübbe
Ende des 19. Jh. waren in Didyma Franzosen mit Ausgrabungen beschäftigt. Theodor Wiegand "stürzte (...)sich (...) auf seine Arbeit in Milet. Kaum hatte Wiegand jedoch erfahren, daß die Franzosen aufgegeben hatten, da eilte er nach Didyma, um sich sein eigenes Bild zu machen. In einem Brief nach Deutschland schrieb er am 8. März 1897: »Von Didyma hatten wir einen bedeutenden Eindruck. Aber ungeheure Kosten ohne entsprechenden Ertrag an Funden. Das halbe Dorf muß demontiert werden. Die Grube ist über acht Meter tief, die Blöcke so gewaltig, daß sich die Franzosen mit Pulversprengungen (!) geholfen haben ...«"
"Allmählich machte sich bei den Dorfbewohnern jedoch Geschäftssinn breit. Die anatolischen Bauern ließen sich alsbald jeden Handgriff in klingender Münze honorieren. Der skrupellose Bürgermeister zettelte sogar eine Dorfintrige an, der ein Kind zum Opfer fallen sollte."
Man nahm damals beachtliche Reisen auf sich, um das
Orakel bezüglich Hochzeiten, Geschäftsunternehmungen, sowie Militäreinsätzen zu konsultieren. Als die Perser 494 v.Chr. Milet zerstörten, verschonten sie auch den Tempel in Didyma nicht. Die Wiederaufbau-Arbeiten wurden unter Alexander dem Großen begonnen (dessen entscheidender Sieg über die Perser 331 v.Chr. in Gaugamela vom Didyma Orakel vorausgesagt wurde), kamen jedoch nie zum Abschluß.
Der folgenden beiden Abschnitte sind aus: "Das Geheimnis der Orakel" v. Philipp Vandenberg"
erschienen als Taschenbuch bei Bastei-Lübbe
Ende des 19. Jh. waren in Didyma Franzosen mit Ausgrabungen beschäftigt. Theodor Wiegand "stürzte (...)sich (...) auf seine Arbeit in Milet. Kaum hatte Wiegand jedoch erfahren, daß die Franzosen aufgegeben hatten, da eilte er nach Didyma, um sich sein eigenes Bild zu machen. In einem Brief nach Deutschland schrieb er am 8. März 1897: »Von Didyma hatten wir einen bedeutenden Eindruck. Aber ungeheure Kosten ohne entsprechenden Ertrag an Funden. Das halbe Dorf muß demontiert werden. Die Grube ist über acht Meter tief, die Blöcke so gewaltig, daß sich die Franzosen mit Pulversprengungen (!) geholfen haben ...«"
"Allmählich machte sich bei den Dorfbewohnern jedoch Geschäftssinn breit. Die anatolischen Bauern ließen sich alsbald jeden Handgriff in klingender Münze honorieren. Der skrupellose Bürgermeister zettelte sogar eine Dorfintrige an, der ein Kind zum Opfer fallen sollte."
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Kommentare zu Apollo Tempel
156hucky41 hat 156 Beiträge geschrieben und hat sich damit die Auszeichnung Silber verdient.
ab 10 Beiträgen Bronzemedaille
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ab 75 Beiträgen Auszeichnung Bronze
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5hucky41 30.04.11 19:40
Ist beeindruckend. Aber man merkt auch diesem antiken Denkmal, wie allen anderen, die ich gesehen habe, an, daß es nicht zur türkischen Kultur gehört, sondern daß die Gastgeber hier nur die Eintrittsgelder kassieren, solange die Touristen kommen. Die Ausgrabungen und Erhaltung überläßt man anderen Kulturen.
Querverweis: Karabel
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