Wer in Argentinien seinen Urlaub verbringen will, sollte es nicht versäumen den „Camino de los siete Lagos“ abzufahren. Die Strecke führt von Bariloche bis nach San Martin de los Andes (oder umgekehrt) und durchquert dabei die beiden Nationalparks Nahuel Huapi und Lanin. Die Entfernung beträgt knappe 200km, die ...Mehr
Strassen sind durchweg asphaltiert mit Ausnahme von 50 km Schotterpiste. Man kann den Trip an einem Tag machen, doch das wäre eine reine Zeitverschwendung.
In Villa la Angostura gehts auf die Routa 231 Richtung Portezuelo, die nach 11 km auf die 234 trifft. Die ersten beiden Seen (El Correntoso und El Espejo) tauchen schon bald auf. Von einem kleinen Rastplatz mit Bänken und Tischen, der etwas oberhalb des Sees liegt hat man einen guten Blick auf den See und die Berge. Die Strasse führt weiter nach Traful am Rio Pichi Traful entlang, der sich durch eine dichte Baumlandschaft schlängelt. Am Parkwächterhaus geht es 2km abwärts zum Lago Traful, wo der Rio Pichi in den See mündet. Hier kann man gut zelten. Auf der Strasse (oder besser gesagt dem Weg) trifft man nach 5-6km den Lago Esconido (versteckter See). Von dort aus geht es weiter in das Tal der beiden Seen Villarino und Falkner, die nur durch eine kleine Landverbindung voneinander getrennt sind. Bei Windstille sehen die beiden Seen wie blaue Spiegel aus, die jemand in die Berge gelegt hat. Ganz in der Nähe steht eine kleine Hosteria in der man übernachten kann, etwas weiter kann man am Ufer des Lago Falkner auch zelten. Ein paar Kilometer weiter stürzt sich dann der breite Wasserfall Vullinanco linkerhand tosend herab. Hier muss man unbedingt halten.
Nicht weit danach kommt man zum Eingang in den Nationalpark Lanín. Von einer Polizeistation, die die Passübergänge zwischen Traful und Hua Hum kontrolliert geht es hinunter zum Ufer des Lago Hermoso (bezeichnenderweise Schöner See), der still in dem Tal liegt, Natur pur, sozusagen. Ein paar kleine Häuschen stehen am Ufer und ganz in der Nähe kann man sehr schön campen. Etwas trockener wird dann die Gegend um den Lago Machónico. Einen schönen Blick ins Tal des Arroyo Culebra hat man kurz nach der Überquerung der Brücke die den Río Hermoso überquert. Weiter geht es hinein das breite, offene Tal Pil Pil in dem die Mapucheureinwohner leben. Ein sehr idyllisches Plätzchen. Vorbei an den Winterskigebieten Chapelco und dem Ort Quila Qina geht es nach San Martin de los Andes an den Ufern des Lago Lacár dem Schluss der Reise. Weniger
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    kommentare Kommentare zu Camino de los siete Lagos
    • Userbild trytonano
      5
      01.07.08 14:41
      Ein Muss für alle Argentinienreisende. Die Seenlandschaft mit ihren Tälern und Bergen ist umwerfend. Wer auf "Wildcampen" steht kann das, sofern er die Regeln des Naturschutzes beachtet, ungehindert tun. Aber auch Spitzenhotels gibt es. Eine Fahrt, die sich wirklich lohnt.
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