Direkt am Wasser gelegen, entsteht sofort die Verbindung zu dem, was das „Erlebnismuseum“ dem Besucher nahe bringen will, denn mehr als 7 Millionen Menschen haben zwischen 1830 und 1974 von hier aus mit dem Schiff Europa verlassen. Für immer? Das erfährt der Besucher beim Rundgang durch das Museum.
Der Eintritt liegt
...Mehr
bei 9,50 Euro Eintritt pro Erwachsener (ermäßigte Karten gibt es für Kinder und Rentner, sowie Gruppen).
Am Ticketschalter bekommen alle BesucherInnen einen „Boarding Pass“. Es gibt „weibliche" und "männliche“ Pässe, je nachdem, ob es ein Besucher ist oder eine Besucherin. Jeder wird von nun an von einer Auswanderin oder einem Auswanderer begleitet. Das jedenfalls per Sprache, denn überall im Laufe des Rundgangs informieren Kopfhörer über Geschichte(n) der Auswander(In).
So beginnt der Rundgang in einer nachgebauten Hafenszene der damaligen Auswandererzeit. Es geht weiter durch die "Galerie der 7 Millionen", wo ein ganzen Leben in eine kleine Schublade passt. Es gibt ein Kino, in dem ein kleiner Film über Auswanderer damals und heute läuft. Am Ende landet jeder Besucher auf der "Insel der Tränen"; auf Ellis Island, einer kleinen Insel an der Freiheitsstatue, auf der einstmals 16,5 Millionen Auswanderer ihrem Ziel Amerika sehr nahe waren. Weniger
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    kommentare Kommentare zu Deutsches Auswandererhaus
    • Userbild Blinder Passagier
      5
      Blinder Passagier 18.02.10 15:29
      mir gefällt am besten das schiff und die kabinen
      viele liebe grüße
      Beitrag hilfreich? Ja | Nein
    • Userbild T i n a213T i n a hat 213 Beiträge geschrieben und hat sich damit die Auszeichnung Silber verdient. ab 10 Beiträgen Bronzemedaille ab 25 Beiträgen Silbermedaille ab 50 Beiträgen Goldmedaille ab 75 Beiträgen Auszeichnung Bronze ab 100 Beiträgen Auszeichnung Silber ab 250 Beiträgen Auszeichnung Gold Als Beiträge zählen wir jede Nacht deine Reisetipps, Kommentare, Bilder, Trips, Fragen, Antworten & Reiseinformationen.
      5
      17.12.09 15:54
      Das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven befasst sich mit der Auswanderung Deutscher in die Vereinigten Staaten. Der Besucher kann sich in der interaktiven Dauerausstellung über die verschiedenen Auswanderungsphasen informieren. Darüber hinaus bietet das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven auch Datenbank-Recherchen und Sonderausstellungen an. Das Museum liegt in unmittelbarer Nähe zum Neuen Hafen und beherbergt auch ein Café und ein Restaurant. 2007 erhielt das Auswandererhaus Bremerhaven den Museumspreis Europäisches Museum des Jahres.
      Beitrag hilfreich? Ja | Nein
    • Userbild ChrisBerlin
      5
      17.08.08 21:36
      Geeignet für alle Zielgruppen, auch Familien mit Kindern. Die Austellung ist ganz fantastisch, ein absolutes Highligt ist es, über die Landungsbrücke in das nachgebaute Schiff zu klettern und unter sich im dunkeln das Meer plätschern zu hören.
      Beitrag hilfreich? Ja | Nein
    • Userbild Uta Kubik-Ritter
      5
      07.04.08 21:24
      Das Museum ist ein "Muss" für jeden, der sich für die unendliche Geschichte der Auswanderer interessiert. Die Ausstellungsräume zeigen Menschenschicksale auf; erzählen von Familientragödien.
      Selbst, wenn man in der eigenen Familie solche Erlebnisse nicht hatte, ist der Besuch ein Erlebnis für Jung und Alt.
      Besonders die Nachbauten der Schiffe, auf denen die Menschen erster und ...... letzter Klasse in die neue Heimat aufgebrochen sind, vermitteln das beklemmende Gefühl der Ungewissheit auf das, was die Menschen erwartet.
      Beitrag hilfreich? Ja | Nein
    • Userbild Uta Kubik-Ritter
      5
      25.07.07 20:38
      Bremerhaven & das Auswandererhaus: off into the world - Eine Reise wert ist das Auswandererhaus in Bremerhaven. Dort, wo im 19. und 20. Jahrhundert Millionen von Menschen ihrer alten Heimat den Rücken gekehrt haben und in die Neue Welt gefahren sind, ist heute ein Erlebnismuseum entstanden, das eindrucksvoll die Geschichte(n) erzählt.
      Ja, erzählt und nicht trocken wie ein Schulstoff vermittelt. Gleich beim Eingang erhält der Besucher einen „Boarding Pass“, mit dem er durch die Ausstellungsräume geht. Zu jedem Pass gehört eine Chipkarte, die dem heutigen „Reisenden“ einen „Auswanderer“ zur Seite stellt. Überall im Museum verteilt sind Kopfhörer angebracht, über die der Besucher Informationen von dem oder der AuswanderIn erhält. So reihen sich Schrank an Schrank in der „Galerie der 7 Millionen“ aneinander. In den unzähligen Schubladen mit den kleinen Namensschildern liegen Informationen über Auswandererschicksale.
      Millionen Menschen, deren Namen irgendwo auf langen Passagierlisten stehen, haben ihr Glück in Amerika gesucht.
      Eindrucksvoll ist der erste Raum, in den der Besucher kommt. Er ist groß, dunkel, laut und trotzdem erdrückend. Eine Hafenanlage ist nachgebaut und stellt die Abschiedsszene vieler Menschen dar, die um 1888 herum mit dem Schnelldampfer „Lahn“ Bremerhaven verlassen haben. Die meisten von ihnen in stickigen Schlafräumen tief unter Deck in der dritten Klasse. Nur wenige Passagiere konnten sich eine Überfahrt in die hellen Kabinen der ersten Klasse leisten.
      Bei weiteren Rundgang durch das Museum kommt man an Hunderten von Koffern vorbei, in denen die wenigen Habseligkeiten Platz fanden.
      In „Ocean Cinema“ – den kleinen plüschigen Kino im Stil der früheren Jahre – sieht der heutige Besucher einen Film über Auswanderer, ihre Nachkommen und all ihre Wünsche, Hoffnungen und Enttäuschungen. „Welcome Home“ heißt der Kurzfilm.
      Plötzlich steht der Besucher in einem langen, weiß gekachelten Flur mit grellem Licht. Ellis Island, die „Insel der Tränen“ ist erreicht. Das Eiland liegt nahe der Freiheitsstatue und mehr als 16,5 Millionen Auswanderer haben hier das erste Mal ihren Fuß auf amerikanischen Boden gesetzt. Und hier entschied sich dann auch ihre Zukunft: Entweder Einreise nach Amerika oder oftmals auch die Rückreise, da sie nicht aufgenommen worden sind in der Neuen Welt.
      Das Museum ist ein Haus der Geschichte. Ein „Forum Migration“ schließt sich an; es ist eine der größten Datenbanken der Welt über die Auswanderer.
      In der „Kids World“ wird den kleinen Besuchern kindgerecht die Vergangenheit nahe gebracht.
      Ein Shop und ein Restaurant runden das Angebot ebenso ab, wie ständig wechselnde Ausstellungen und Führungen.
      Passagiere 1. KlasseAbschiedInsel der TränenKoffer, die Geschichte(n) schreibenHeimkehr ?! Beitrag hilfreich? Ja | Nein
    • Userbild Ruth Wolter
      5
      14.03.07 23:44
      Dort befindet sich auch eines der wenigen Museen der Stadt: das neue Auswandererhaus, direkt am Hafen.
      Dieses sollte man sich unbedingt ansehen, zumal die neue Hafenplanung erst noch verwirklicht weren muss.
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