Die Altstadt von Sintra ist bekannt durch ihre zahlreichen Paläste aus den verschiedensten Jahrhunderten. Seit dem 12. Jahrhundert besitzt die Stadt das Stadtrecht und seit 1995 ist sie ein Weltkulturerbe der UNESCO.
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    kommentare Kommentare zu Die Altstadt von Sintra
    • Userbild Uta Kubik-Ritter
      5
      24.06.07 12:09
      Hans Christian Andersen – vielen von uns bekannt als Märchenerzähler – war ein leidenschaftlicher Reisender, der Sintra „für den schönsten Ort Portugals“ hielt.
      Richtig: Sintra ist ein hübscher Ort. Das schlägt sich natürlich auch in den Besucherzahlen nieder, die aus dem rund 25 km entfernten Lissabon täglich hierher kommen. Sintra ist bequem und verkehrsgünstig über die A8 zu erreichen.
      Wir hatten einen etwas regnerischen Tag erwischt, doch das tat dem Besucherstrom keinen Abbruch. Also suchten wir erst einmal einen Parkplatz, den wir dann gleich neben dem Rathaus am Ende einer schmalen Gasse fanden. Praktisch, denn von hier aus gibt es einen Stufenpfad hinauf in den alten Stadtkern, den Cintra Antiga und dem Paço Real, den Palácio Nacional de Sintra.
      Schon von weitem sieht man die beiden konischen Schornsteine der Küche, die eigentlich gar nicht zum Palast zu gehören scheinen. Diese alles die Landschaft beherrschenden Kamine gehören aber einfach zum Schloss, das 1995 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.
      4,00 Euro/Person kostet der Eintritt in der Zeit von täglich 10:00 bis 17:30 Uhr. Achtung: um 17:00 Uhr werden die letzten Besucher eingelassen. Geschlossen ist der Palast immer am Mittwoch und an den Feiertagen (1. Januar, Karfreitag, Ostersonntag, 1. Mai, 1. Weihnachtstag und am städtischen Feiertag, den 29. Juni).
      Stundenlang kann man durch den Palast bummeln und die Schwanen- und die Elsterdecke bewundern; die Räume mit dem schönen alten blau-weißen und grün-weißen Azulejos betrachten, und, und, und...
      Wer einen Parkplatz hier oben in der Altstadt gefunden hat, hat einen kleinen „Vorsprung“ Besuchern gegenüber, die wie wir unten im Ort parken. Also bummeln wir zurück zum Auto, fahren die Hauptstraße rauf in den alten Ortskern und verlassen Sintra in Richtung Pena, also rauf in die Berge. Dort oben liegt das wohl an umstrittenste – wenigsten aus Architektensicht – Bauwerk: der Palácio da Pena.
      Dieses „portugiesische Neuschwanstein“ steht auf dem Reiseplan vieler Besucher. Es gleicht einem Sammelsurium unterschiedlichster Baustile und hat doch seinen Reiz. Gebaut wurde der Palast in den Jahren 1840 bis 1850.
      Und nun kommt der Regen aus der Headline ins Spiel, denn bei unserem Eintreffen in Pena begann es zu regnen. Es war warm und Nebelschwaden „versteckten“ so manchen direkten Blick auf die „Stilrichtungen am Bau“.
      Resümee: Es ist einfach ein Muss, wenn man nach Sintra kommt. Man muss diese beiden recht unterschiedliche Paläste besucht haben, um selbst zu entscheiden, welcher davon der persönliche Favorit ist.
      Die Kulturlandschaft Sintras ist von der UNESCO und Weltkulturerbe erklärt worden.
      Paço Real & die KamineBlick auf SintraSintra: Azulejos im Paço RealPena im NebelPaço Real & die diebischen ElsternSintra & das "Zuckerbäcker"-Rathaus Beitrag hilfreich? Ja | Nein
    • Userbild Janis Kitzhofer
      5
      10.06.07 17:29
      Von Lissabon ins Paradies - Weilt man ein paar Tage in Portugals Metropole, so sollte man unbedingt einen Abstecher ins Paradies machen. Die Züge zu dem wundervollen Ort, der auch Sintra genannt wird, fahren alle 15 Minuten vom Bahnhof „Rossio“ ab. In knapp 45 Minuten erreicht man den idyllischen 10.000 Einwohner Ort, der mit seinen engen Gassen, kleinen Villen und gemütlichen Plätzen zum schlendern und entdecken einlädt. Noch spektakulärer wird es jedoch bergauf. Bei seinem Fußmarsch (ca. 1,5 Stunden) durch dichte Vegetation kommt man vorbei an alten Ruinen und interessanten Felsformationen, wird mit tollen Ausblicken belohnt und gelangt schließlich zum Traumschlösschen „Castelo dos Mouros“. Eine Besichtigung der verwinkelten Burganlage und umliegenden Gärten ist wirklich ein einmaliges Erlebnis und gehört somit zum absoluten Pflichtprogramm.
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    • Userbild Andre Saude
      5
      15.03.07 01:01
      Das Gebirge Serra de Sintra liegt zwischen Lissabon und dem atlantischen Ozean. Wegen seines angenehmen Klimas, das immer ein wenig frischer ist als in Lissabon, entwickelte es sich schon frühzeitig zur „Sommerfrische“ des Lissabonner Adels. Heute findet man in den jahrhunderte alten Wäldern noch viele Paläste, Burgen und Anwesen aus dieser Zeit. Mitten im Zentrum zeugt das Castello de Sintra mit seinen berühmten Küchenschornsteinen von Zeiten großer Empfänge und Feste. Über dem zentrum prangt die alte Festung der Mauren. Von dort hat man einen gigantischen Blick bis zum atlantischen Ozean. Vom Bahnhof am Rossio nimmt man den Zug nach Sintra.
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