Restaurants Leipzig

Wenn andere Städte schlafen gehen, beginnt Leipzigs Puls zu schlagen Wer südländisches Flair genießen will, kann das auch in Leipzig tun. Die Konzentration und Vielfalt an Gastronomie und Kultur sorgt für eine einzigartige Atmosphäre. Besonders die Innenstadt strahlt ab 23 Uhr Volksfest-Charakter aus. Dann sammelt sich Jung und Alt unter dem Motto: "Sehen und Gesehen werden" und genießt das Theater auf der Straße. Freisitz-Kultur in Leipzig Mittlerweile hat sich Leipzig einen hervorragenden Namen als Stadt der Freisitz-Kultur gemacht. Dieser Begriff, der in anderen Städten eher durch Biergarten ersetzt wird, besitzt in Leipzig Kult-Status. Von den über 1400 in Leipzig ansässigen Restaurants und Cafes verfügen die meisten über Freisitze. Das Phänomen der Freisitz-Kultur war bereits früher vorhanden, hat sich jedoch erst nach 1990 schlagartig entwickelt. Als Katalysator wirkten dabei die städtische Strategie der "fußgängerfreundlichen Innenstadt" sowie die großzügige Erteilung von Freisitz-Genehmigungen. Aber auch bauliche Maßnahmen, wie die Sanierung der alten Messhäuser und ihrer Innenhöfe sowie die Verbreitung der Fußwege, förderten diese Entwicklung. Leipzig und seine Gastronomiemeilen In Leipzig haben sich nach 1989 zahlreiche Gastronomiemeilen entwickelt. Die bekannteste befindet sich im Areal um das Barfußgässchen, trägt den Namen "Drallewatsch" und wurde 1996 von zwei Dutzend Leipziger Wirten gegründet. Hier schlägt das Herz der Innenstadt! Ein Bummel über den "Drallewatsch"- ein ursächsischer Begriff für "etwas erleben" oder "auf den Schwof gehen" - gehört zum absoluten Muss, wenn man den Puls der Stadt hautnah spüren will. Neben stark frequentierten Szene-Treffs findet man hier eine Gastronomie-Geschichte, die ihresgleichen in Deutschland sucht. Wer mehr über Leipzigs Gastlichkeit erfahren möchte, kann an der originellen Gästeführung der Leipzig Erleben GmbH "Auf der Kneipenmeile Drallewatsch" teilnehmen. Info: 0341/7104-280 Die Kneipenmeile um die Gottschedstraße, das sogenannte "Schauspielviertel", ist eher zufällig entstanden. Nach der Eröffnung des Waschsalons "Maga Pon" Anfang der neunziger Jahre- heute Kult-Kneipe und zeitweilig "Tatort"-Drehort- siedelten sich in den umliegenden, meist stark sanierungsbedürftigen Häusern viele Szene-Treffs an. Bedingt durch die Nähe zum Leipziger Schauspiel wurden die Lokalitäten schnell täglicher Treffpunkt eines szenischen Publikums. Die "Südmeile" befindet sich im links-alternativen Stadtteil Connewitz im Süden Leipzigs. Hier schmolzen Anfang der Neunziger Hausbesetzerszene und Club-Kultur zusammen. In Abrisshäusern wurden provisorische Tresen, DJ-Pulte und Theaterbühnen aufgebaut. Hier trafen sich junge Leute, um private Vertrautheit und eine Alternative zur kommerziellen Musik zu finden. Diese Eingrenzung ist heute jedoch kaum noch vorhanden. Das herausragende Merkmal der "Südmeile" ist deshalb das Netzwerk aus Kultur und internationaler Gastronomie. Seit Mai 2004 hat mit der Sanierung des bis 1974 erbauten Münzblocks (Münzgasse 1) sowie von Schramms Hof eine weitere kleine Gastronomiemeile Gestalt angenommen. Die "Münzgasse"- das Tor zum Süden - verknüpft nun den innerstädtischen "Drallewatsch" mit der "Südmeile" in Connewitz und weist viele originelle Lokalitäten auf. Neben den etablierten Gastronomiemeilen sind in den touristisch bedeutsamen Stadtteilen "Gohlis" und "Plagwitz" zwei weitere "Ballungsgebiete" entstanden. Im Areal um die Gohliser Straße/ Menckestraße hat sich eine vielfältige gastronomische Szene entwickelt. Eine Attraktion ist die 1899 eröffnete "Gosenschenke Ohne Bedenken" (Menckestraße 5)- die einzige historische Gosenschenke, die es noch gibt. In Leipzigs Westen hat sich mit dem Stadtteil Plagwitz ein ca. 90 Hektar großes Flächendenkmal der Industriearchitektur erhalten, das seinesgleichen sucht. Auf den zahlreichen Kanälen Einzigartige Mischung aus Gastronomiegeschichte, Szene-Treffpunkt und Kulturtradition Das Herz der Innenstadt schlägt auf der berühmt-berüchtigten Kneipenmeile “Drallewatsch”, die 1996 von zwei Dutzend Leipziger Wirten gegründet wurde. Das Areal umfasst Richard-Wagner-Platz und Burgplatz, einschließlich Großer und Kleiner Fleischergasse, Matthäikirchhof, Barfußgässchen, Klostergasse, Thomaskirchhof und Burgstraße. Hier drängen sich die Menschen dicht an dicht und die Stühle der zahlreichen Bars, Kneipen, Gaststätten vermischen sich jeden Abend zu einem bunten Allerlei. Mehr als dreißig Gaststätten locken die Gäste in das von den Leipzigern scherzhaft betitelte “Bermuda-Dreieck”, das schon viele “Verschollene” kennt. Ein Bummel über den “Drallewatsch” - ein ursächsischer Begriff für “etwas erleben” oder “auf den Schwof gehen” und vielleicht etwas mehr – gehört zum absoluten Muss, wenn man den Puls der Stadt hautnah spüren will. Für den Namen “Drallewatsch” entschieden sich 1996 übrigens die Leser der hier erscheinenden Leipziger Volkszeitung (LVZ) innerhalb eines Preisausschreibens. Da Leipzig seit seiner Gründung von durchziehenden Händlern und Messegästen lebte, fand die Stadt früh ein besonderes Verhältnis zur Gastlichkeit. Oft überstieg die Zahl der Gäste übers Jahr die Zahl der Einwohner. Dies kann man auch heute spüren. Auf der Kneipenmeile gehen Messetradition, Gastronomie und Kultur Hand in Hand. Neben bedeutenden Museen wie das Kaffeemuseum, das Sächsische Apothekenmuseum und das Bach-Museum befinden sich hier auch die Innenhöfe des Renaissancebaus “Webers Hof” und des Rokokobaus “Becksches Haus” der Paulaner Restaurants. Dort wird jedes Jahr frisch-frivoles Sommertheater geboten. In diesem romantischen Ambiente lassen sich Wein und Kultur hervorragend genießen! Neben den stark frequentierten Szene-Treffs “Markt Neun” (Mutter aller Leipziger Szene-Kneipen), “Sacharow”, “100 Wasser”, “Bellinis”, “Zigarre” und “SPIZZ”, findet man auf dem “Drallewatsch” aber auch eine Gastronomiegeschichte, die ihresgleichen in Deutschland sucht. Leipzigs lebenspralle Historie bietet ein Who is Who deutscher Geistesgrößen, die hier regelmäßig verkehrten. Besonders das älteste Kaffeehaus Deutschlands “Zum Arabischen Coffe Baum” (Kleine Fleischergasse 4) erfreute sich prominenten Zuspruchs. Neben Goethe, Lessing, Wagner und E.T.A. Hoffmann traf sich hier Robert Schumann zum Stammtisch mit seinen Freunden. Aber auch Helmut Kohl und Gerhard Schröder besuchten inzwischen das traditionsreiche Café-Restaurant. Ein paar Meter weiter, im 1998 wieder eröffneten “Barthels Hof” (Hainstraße 1), ziehen urige Gaststuben und viele Freisitze die Gäste an, da die Lokalität mit dem Flair des einzigen erhaltenen Durchgangs-Messehofes der Stadt umgeben ist. Schon Dr. Jürgen Schneider konnte sich dem altehrwürdigen Charme dieses Kleinods nicht entziehen und investierte großzügig in die Sanierung des völlig verfallenen Gebäudes. In einem der originellsten historischen Gasthöfe, dem “Zills Tunnel” (Barfußgässchen 9), komponierte Stammgast Karl Friedrich Zöllner sein bekanntestes Lied “Das Wandern ist des Müllers Lust”. Alte Leipziger Stadtansichten und rustikale Holzwände verströmen echte “säggssche Gemiedlichgeid”. Bereits 1785 befand sich hier ein Bierausschank. Eine weitere traditionsreiche Gaststätte befindet sich in der Burgstraße 19: der “Thüringer Hof”. Mit dem Geburtsdatum 1454 ist er das älteste Gasthaus Leipzigs. Hier genoss schon Martin Luther irdische Freuden. Die Lokalität wurde 1996 nach kompletter Rekonstruktion neu eröffnet. Den Abschluss des “Drallewatsch” bildet der “Ratskeller” (Lotterstraße 1), der sich im Keller des Neuen Rathauses befindet. Das beeindruckende steinerne Portal kündet bereits von seiner über hundertjährigen bacchantischen Qualität. Auf den Spuren der ehemaligen Ratsherren lässt es sich in den unterirdischen Gewölben hervorragend zechen! Bemerkenswert ist auch das restaurierte “Antikhaus” (Große Fleischergasse 19), das mit dem Kartoffelhaus “Pelle”, der Eierkneipe “Eierei” und dem rustikal-maritimen Feinschmecker-Fischrestaurant “Fregatte” eines der vielfältigsten Speise-Lokalitäten Leipzigs ist. Deftige sächsische Küche halten die kleine Leipziger Kneipe “Spatz” und das “Kartoffelhaus Nr. 1” bereit. Mit den schönsten Seiten italienischer Küche kann sich der Gast im “Dolce Vita” vetraut machen. - Übrigens: die meisten Restaurants bieten auch nach 22 Uhr noch eine warme Küche an! Wer mehr über Leipzigs Gastlichkeit erfahren möchte, kann an der originellen Gästeführung “Auf der Kneipenmeile Drallewatsch” teilnehmen. Bei diesem Streifzug durch Leipzigs Lokale lernt man auch typische Spezialitäten wie den “Leipziger Allasch” kennen. Buchen kann man die unterhaltsame Tour bei der Leipzig Erleben GmbH unter der Telefonnummer 0341/71 04 230 oder 280. Bei der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH (LTM) in der Richard-Wagner-Straße 1 ist übrigens ein kostenloser “Drallewatsch”-Prospekt erhältlich, der einen Überblick zu den dort vorhandenen gastronomischen Einrichtungen gibt. verkehren inzwischen sogar echte venezianische Gondeln. Am Ufer der Wasserwege haben sich zahlreiche Cafes und Restaurants angesiedelt, in denen man mit Blick auf die faszinierende Umgebung hervorragend speisen kann.

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